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Der Generalkonsul - Grußwort

Artikel

Ganz herzlich heiße ich Sie auf der Webseite des deutschen Generalkonsulates Osaka-Kobe willkommen.

Martin Eberts
Martin Eberts, Generalkonsul in Osaka© RTI

Deutschland und Japan haben viele offensichtliche Gemeinsamkeiten, als freie, demokratisch verfasste Länder, als High Tech Nationen mit exportorientierter Wirtschaft und hoher Wertschätzung von Bildung, Wissenschaft und Technologie. Wir stehen gleichermaßen Herausforderungen gegenüber, die uns Kreativität und Solidarität abverlangen, und angesichts dieser globalen Anforderungen sehen sich Deutsche und Japaner ganz selbstverständlich als Freunde und Verbündete.


Ich habe das in meinen mehr als drei Jahrzehnten im auswärtigen Dienst immer wieder erlebt, und ich wusste stets, dass ich mich auf meine japanischen Kollegen und Freunde verlassen konnte.
Aber da ist noch mehr als Wirtschaft, Handel und das Bewältigen von Krisen und Herausforderungen. Seit jeher haben Deutsche und Japaner eine besondere Bewunderung und Liebe für die jeweils andere Kultur empfunden; und das geht über den normalen Respekt für fremde Kulturen hinaus, wie er für kultivierte Gesellschaften selbstverständlich ist.


Da war schon immer eine besondere gegenseitige Wertschätzung, ein tiefes und ehrliches Interesse an der Kunst und Literatur, Musik und Philosophie, aber nicht minder an der Alltagskultur des Anderen. Japan und seiner Kultur wird in Deutschland eine ganz außergewöhnliche Hochachtung entgegengebracht; und nach meiner persönlichen Erfahrung vom Leben in Japan ist es auch umgekehrt der Fall. In der Vergangenheit ist dieses besondere Verhältnis zwischen unseren beiden Völkern gern als „Wahlverwandtschaft“ bezeichnet worden.


Aber ob man nun diesen ein wenig emotional geprägten Begriff verwenden möchte oder nicht, es gibt im Amtsbezirk des deutschen Generalkonsulats Osaka-Kobe so viele Anknüpfungspunkte und Zeugnisse unserer Freundschaft und Zusammenarbeit, dass wir mit Fug und Recht sagen können, darin drücke sich ein besonderes und privilegiertes Verhältnis aus. Es ist die Grundlage für unsere enge Partnerschaft in Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und Kultur. Deshalb ist es für mich eine Ehre und eine Freude hier leben und für die Pflege unserer Beziehungen arbeiten zu dürfen.


Martin Eberts, Generalkonsul

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