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Gastvortrag des Wirtschaftsreferenten an der Setsunan Universität (22.05.2019)

Gastvortrag an der Setsunan Universität / 摂南大学で講演

Gastvortrag an der Setsunan Universität / 摂南大学で講演, © GK Osaka-Kobe

29.05.2019 - Artikel

Am 22. Mai hielt der Wirtschaftsreferent des deutschen Generalkonsulats Osaka-Kobe, Johannes Schweizer, einen Vortrag zu dem Thema „Deutschland und Japan“.

Am 22. Mai hielt der Wirtschaftsreferent des deutschen Generalkonsulats Osaka-Kobe, Johannes Schweizer, einen Vortrag zu dem Thema „Deutschland und Japan“. Herr Schweizer begann seinen Vortrag mit grundlegenden Informationen über Deutschland. Er ging auch auf Unterschiede zu Japan ein, wie beispielsweise dem höheren Migrationsanteil und den Besonderheiten des föderalen Systems.


Herr Schweizer erklärte, dass der offizielle Austausch zwischen Deutschland und Japan im Jahr 1861 mit Abschluss eines Handels- und Freundschaftsvertrags begann. Aus den Handelsbeziehungen der beiden Länder entwickelte sich auch der Austausch in Kultur und den Wissenschaften. Auch nach den beiden Weltkriegen wurden die Beziehungen fortgeführt. Zurzeit gibt es in Deutschland ca. 1700 Zweigniederlassungen japanischer Firmen und besonders in Düsseldorf leben sehr viele Japaner.


Herr Schweizer betonte, auch mit Blick auf das Freihandelsabkommen EU-Japan, dass Japan und Deutschland ihre Zusammenarbeit vertiefen werden. Beide Länder teilen Wertvorstellungen in Bezug auf Menschenrechte und Demokratie, blicken aber auch auf gemeinsame Herausforderungen: So müssen dem Klimawandel und auch dem Problem einer überalternden Gesellschaft vereint entgegengetreten werden.


Auch den Ausführungen darüber, dass Deutschland von der Nuklearkatastrophe in Fukushima gelernt habe und sich seitdem verstärkt erneuerbaren Energien zuwende, lauschten die Studenten gespannt.


Gastvortrag an der Setsunan Universität / 摂南大学で講演
Gastvortrag an der Setsunan Universität / 摂南大学で講演© GK Osaka-Kobe

Weil Deutschland gute Möglichkeiten für Geschäfte, Tourismus und Auslandsstudien bietet, waren viele Studenten interessiert und stellten auch noch nach Ende der Veranstaltung viele Fragen.

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