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Das Teehaus

Teehaus

Teehaus, © Deutsche Botschaft Tokyo

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Das der Residenz in der Südflanke des Gartens gegenüberliegende Teehaus wurde nach dem Ersten Weltkrieg hier aufgestellt.

Das der Residenz in der Südflanke des Gartens gegenüberliegende Teehaus wurde nach dem Ersten Weltkrieg hier aufgestellt und stammt aus dem Nachlaß des in der Meiji-Zeit berühmten Erzählers (Rakugo-Künstlers) Sanyutei Encho (1839-1900), der es eigens für seine Freunde und sich bauen ließ. An dieser Stelle offenbart sich eine besondere Begabung der Japaner: die Fähigkeit, Überlieferungen fremden Ursprungs miteinander zu verschmelzen und zu ihrem geistigen Eigentum zu machen.

In der japanischen Tee-Zeremonie sind geistige Stoffe des Zen-Buddhismus und der konfuzianischen Renaissance der Sung-Dynastie miteinander verwoben. Es waren die japanischen Zen-Beflissenen des 12. und 13. Jahrhunderts, die den Tee auf ihren Wanderungen durch die buddhistischen Klöster Chinas kennenlernten und - mit den ersten Teepflanzen - die Sitte des Teetrinkens auf die Inseln mitbrachten.

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