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Landsleutebrief 4

13.03.2020 - Artikel

Liebe Landsleute,

in Japan muss zurzeit mit einem weiteren Anstieg von Krankheitsfällen aufgrund der durch das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 ausgelösten Atemwegserkrankung COVID-19 gerechnet werden. Aus diesem Grund informiert Sie die Deutsche Botschaft in Form eines Landsleutebriefs bei Bedarf über aktuelle Entwicklungen und Maßnahmen.

Im Falle des Verdachts auf Ansteckung empfiehlt die Botschaft, dass Sie sich mit dem Hausarzt oder der Klinik Ihres Vertrauens telefonisch in Verbindung setzen und Ihre Situation schildern.

Seit dem 10. März wird Deutschland in Japan als Risikogebiet der Stufe 1 eingestuft (erhöhte Vorsicht bei Reisen nach Deutschland). Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es für die Einreise nach Deutschland nach wie vor keine einreisebeschränkenden Maßnahmen für Reisende aus Japan. Reisende aus China, Südkorea, Japan, dem Iran und Italien sind verpflichtet, auf Aussteigekarten Angaben zu ihrem Flug und zu ihrem Aufenthaltsort in den folgenden 30 Tagen nach Landung zu machen. Auch können bei Reisenden Informationen zur Symptomatik und Risikoexposition erfasst werden.

Bitte beachten Sie die stets aktualisierten Reise- & Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts für Japan. Japan hat derzeit keine Einreisebeschränkungen für Reisende erlassen, die direkt aus Deutschland einreisen. Bei Transit über China oder Korea sind die Bestimmungen unklar. Da sich die Situation auch hier täglich ändern kann, bitten wir Sie, sich zeitnah auf der Homepage der japanischen Botschaft Berlin zu informieren.

Seit dem 11. März hat Lufthansa bis Ende März die Flüge nach Nagoya wegen zu geringer Auslastung eingestellt.

Nützliche Informationen für Geschäftsreisende und Besucher in Japan in Bezug auf COVID-19, bieten die Deutsche Industrie- und Handelskammer (AHK) sowie die japanische Fremdenverkehrsbehörde (JNTO), die über ihre Japan Visitor Hotline (24 Stunden erreichbar ist.

Bitte beachten Sie auch aufmerksam die ständig aktualisierten Informationen im Merkblatt COVID-19 des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts sowie auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts (RKI), der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des japanischen Gesundheitsministeriums (MHLW).

Bitte helfen Sie uns, unsere Deutschenliste (Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts „ELEFAND“) aktuell zu halten: Tragen Sie sich ein, wenn Sie sich zurzeit in Japan befinden bzw. melden Sie sich ab, wenn Sie aus Japan ausgereist sind. Bitte empfehlen Sie anderen deutschen Staatsangehörigen in Japan, die sich bisher noch nicht registriert haben, sich bei uns anzumelden. Diese Registrierung dient dazu, Sie in einem Krisenfalle zu erreichen. Darüber hinaus veröffentlichen die Deutschen Auslandsvertretungen weitere Informationen auf ihrer Webseite.

Ihre deutschen Auslandsvertretungen in Japan

Weitere Informationen

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Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland wird derzeit gewarnt. Ausgenommen sind die meisten Länder der EU, Schengen-assoziierte Staaten (Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein) und Großbritannien. Einzelheiten finden Sie hier.

Covid-19: Reisewarnung für Staaten außerhalb der EU/Schengen-Gebiet  

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